Jede kennt sie, fast jede nutzt sie: Die gute, alte To-do-Liste. So simpel die Idee auch ist, so viel Tamtam wird um sie gemacht. In den App-Stores gibt es hunderte Applikation, du kannst Online-Kurse über sie belegen und selbstverständlich auch Vordrucke von ihr kaufen! Als wenn das nicht schon genug wäre, gibt es tausende Artikel im WWW mit Tipps zur richtigen Methodik. Da wollen wir home|office|moms natürlich nicht hinten anstehen und präsentieren dir daher die To-do-Listen-Typinnen-Liste!

Die Abhakerin

Auch in der Variante Durchstreicherin bekannt. Dich motiviert allein das Gefühl, eine Aufgabe schwungvoll abzuhaken oder akkurat mit dem Lineal durchzustreichen. Die Gestaltung und der Aufbau ist da zweitrangig.

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Aufgabe durchstreichen

Geht dir gerade das Herz auf?

Die Verzettlerin

Fünf angefangene To-do-Listen und immer noch nicht genug? Dann bist du definitv eine Verzettelerin! Trotz der Anzahl der Listen behältst du natürlich immer den Durchblick, denn du hast ein System. Statt Dringlichkeiten oder Aufgabentypen zu vermischen, legst du lieber direkt eine neue Aufstellung auf. Und was für andere nach chaotischem Papierhaufen ausschaut, ist für dich der Inbegriff der Organisation.

Die Digitale

Deine Vision ist das papierlose Büro und natürlich geht es dabei der analogen To-do-Liste an den Kragen. Denn für dich sind handschriftliche Aufgabensammlungen reine Papierverschwendung. Um trotzdem alle To-dos im Blick zu haben, hast du tagelang Top-Apps recherchiert, Bewertungen studiert und mindestens fünf verschiedene Applikationen ausprobiert. Die Gewinner-App wurde dann durch ein sorgfältiges Abwägen von Pro und Contra gekürt und natürlich direkt mit sämtlichen Geräten synchronisiert. Aber wehe dem, du hast dein Handy mal nicht zur Hand. Dann springt der Puls gleich in ungeahnte Höhen. Oder du hörst von einer anderen App, die natürlich noch viel bessere Features bietet …

Die Kombiniererin

Ein bloßer Zettel ist dir zu wenig und einer App allein traust du auch nicht. Daher nutzt du ganz klassisch ein Blatt Papier, ergänzt mit einer digitale Liste, hast zusätzlich Platz im Kalender reserviert, notierst Aufgaben in dein Bullet-Journal und hängst auch an deinen Bildschirm noch ein Post-it. Ach, fast vergessen: Natürlich nutzt du außerdem ein Memoboard, um die Aufgaben auch auf die Wand zu projizieren. Puh! Das ist schon Hochleistungssport.

Die Komplexe

Eine reine Auflistung der Aufgaben und schlichtes Abhaken ist nicht dein Stil? Hallo, liebe Komplexe! Deine To-do-Liste erinnert eher an das Spiel Stadt-Land-Fluss: mehrere Spalten mit Zusatzinformationen, genaue Aufgabenbeschreibungen, Kontaktpersonen, Deadlines und so weiter. Alles natürlich nach Dringlichkeit sortiert. Dein geheimer Farbcode verrät dir außerdem, in welche Kategorie die jeweilige Aufgabe fällt, denn natürlich muss auch diese Info enthalten sein. Fast nichts hält dich auf, mehr Details einzubauen – einzig die Papierbreite. Aber im Notfall gibt es ja noch das A3-Format. Oder besser gleich A0?

Die Triumphierende

Du feierst dich gerne selbst. Daher planst du für jede oder spätestens jede dritte erledigte Aufgabe eine Belohnung ein – egal, wie klein oder groß der Arbeitsaufwand auch ist. Die Aussicht auf ein Goodie ist dein Antrieb, deine Motivation! Dabei sind deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt: ob ein Stück (oder eine Tafel) Schokolade, ein Buch, Konzertkarten oder ein neues Kleidungsstück. Deine Wünsche sind dein Motor.

Die Neustarterin

Als Neustarterin beginnst du regelmäßig eine neue To-do-Liste, obwohl die alte noch gar nicht abgearbeitet ist. Aber dafür hast du natürlich eine Lösung, denn noch offene Aufgaben überträgst du einfach in die neue Liste. Bevor du diese nach spätestens drei Tagen auch wieder entsorgst. Während andere dich dafür belächeln, weißt du es besser: Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Für dich ist jeder neue Start ein extra Produktivitätsboost.

Die Künstlerin

Für dich ist eine To-do-Liste viel mehr als nur eine Aneinaderreihung von Aufgaben. Egal ob abstrakte Kunst, kleine Kritzeleien oder verschnörkelte Blumenranken samt Herzchen, Hauptsache die Optik stimmt! Im Experten-Level sind deine Listen aufwendig coloriert, schraffiert und kaum von Werken aus der Gemäldegalerie zu unterscheiden. Dein Feind? Der Papierkorb. Denn Abschied nehmen und deine Kunst nach getaner Arbeit in die ewigen Jagdgründe zu schicken, fällt dir verständlicherweise schwer. Immerhin hast du viel Liebe in die Gestaltung gelegt. Aber, wo Schatten ist, scheint auch die Sonne: Dein zweites Standbein als Vorlagen-Designerin für unkreative Listenschreiber winkt.

Die Rebellin

Unter allen To-do-Listen-Fans bist du die Antiheldin. Aufgaben aufzulisten findest du doof und vor allem unnötig. Dein Gehirn saugt nämlich alles auf wie ein Schwamm. Wenn du doch einmal etwas vergisst, weißt du es gut zu vertuschen. Das erspart dir das obligatorische „Hättest du es dir nur aufgeschrieben!”, was du schon mindestens 9527 Mal von Listenschreibern gehört hast.


Und, hast du dich wiederentdeckt? Lass uns wissen, wie du deine Aufgaben im Blick behältst.

Maria

Maria

Business- und Marketing-Beraterin, Texterin

Hallo! Ich bin Maria und die Gründerin von home|office|mom. Hier unterstütze, inspiriere und motiviere ich Frauen wie DICH, ihr Business aufzubauen und ihre Träume und Pläne erfolgreich in die Realität umzusetzen.

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