Personal Branding! Zeige dich! Sei präsent! Es scheint unmöglich, heutzutage erfolgreich sein eigenes Unternehmen zu gründen und zu führen ohne eins zu sein: eine starke Marke.

Natürlich kann ich nicht leugnen, dass hinter der Forderung nach Selbstpräsentation ein wahrer Kern steckt. Immerhin bin ich in der Welt des Marketings samt großer Werbeversprechen und aufwendig inszenierten Unternehmenspräsentationen seit mittlerweile einem Jahrzehnt zuhause.

Ja, eine gut aufgebaute „Ich-Marke“ verkauft.

Allerdings artet Personal Branding öfters aus und statt Authentizität zu zeigen, werden aalglatte Kunstfiguren geschaffen. Das Ergebnis? Ein ziemlich austauschbarer Charakter, der gefallen will. Eigene Werte? Fehlanzeige. Damit könnte man ja anecken. Der Wortlaut ist auswechselbar, weil scheinbar recht gedankenlos versucht wird das zu kopieren, was funktioniert: Vorbilder, die es der eigenen Meinung nach „geschafft haben“ dienen der intensiven Inspiration. Anstelle von echten Fähigkeiten und Ergebnissen rücken nichtssagende Phrasen und Vokabular aus dem Bullshit-Bingo-Katalog. Statt Einzigartigkeit erzeugt das allerdings genau die Austauschbarkeit, die ein professionelles Personal Branding umgeht. Denn – Überraschung – es geht nicht darum, sich als Marke zu inszenieren und Verkaufsargumente auf den eigenen Leib zu schneidern.

Ja, Sichtbarkeit spielt eine große Rolle, besonders in konkurrenzstarken Märkten. Letzten Endes zählt jedoch der Mehrwert für den Kunden, das Ergebnis. Natürlich hilft es, wenn man aus der Masse heraussticht. Aber doch bitte nicht so, als wäre man ein Produkt im Supermarktregal, dicht an dicht mit anderen Produkten aneinandergereiht. Immer bereit einem vorbeilaufenden Kunden „Bitte, bitte, kauf mich!“ entgegenzurufen. Und da wir uns eher selten in bunt bedruckten Pappschachteln der Öffentlichkeit präsentieren, muss etwas anderes her. Einheitliche Designs für Social Media, ein schicker Hintergrund für Livestreams (oder gleich ein Green Screen), alles ok. Sich aus Gründen der Sichtbarkeit und für das Personal Branding jedoch nur noch in einer bestimmten Farbe vor die Kamera zu setzen oder bei jeder Vorstellung mitzuteilen, dass man 5 Katzen zu Hause hat, damit wenigstens das im Kopf bleibt? Nun ja. Letzteres kann zumindest für Katzenpsychologen ein interessanter Faktor sein.

Hab bitte mehr Mut, du selbst zu sein. Auch im Business. Wenn du einen eigen(willig)en Stil hast, nutze ihn. Wenn du diesen aber nur wie ein Karnevalskostüm überstreifst in der Hoffnung, aus der Menge hervorzustechen, wirkt dies schnell albern. Nutze deine Fähigkeiten und deine Persönlichkeit für das Personal Branding, keine Pseudo-Eigenschaften oder Abgekupfertes. Kopien sind nur selten so gut wie das Original. Und das merken auch deine potenziellen Kunden.

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Maria

Maria

Business- und Marketing-Beraterin, Texterin

Hallo! Ich bin Maria und die Gründerin von home|office|mom. Hier unterstütze, inspiriere und motiviere ich Frauen wie DICH, ihr Business aufzubauen und ihre Träume und Pläne erfolgreich in die Realität umzusetzen.

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