Möchtest du rasch nach der Geburt wieder an deinem Business arbeiten und Aufträge annehmen? Dann geht es dir wie vielen selbstständigen Frauen. Ob aus voller Überzeugung oder finanzieller Notwendigkeit: Ein großer Teil startet schon während des Wochenbetts mit dem Wiedereinstieg. Du fragst dich, was du zu erwarten hast und wie der Start mit Baby im Homeoffice am besten klappt? Dann teile ich gerne meine Erfahrungen mit dir:

Plane alles – und nichts

Jedes Baby und jeder Tag ist anders. Mal wird alles wie geschmiert laufen, du bist völlig im Flow und managst ohne Mühe dein Baby und deine Aufgaben.
Damit du diese auch produktiv angehen kannst, nimm dir einmal wöchentlich 30 Minuten Zeit, um die anstehenden Projekte, Termine und To-dos der nächsten Woche zu planen. Drösel dabei alle anstehenden Aufgaben haarklein auf. Die Aufgabe „Blogbeitrag schreiben” kannst du entsprechend in Recherche, Entwurf, Bildersuche, Korrekturlesen usw. unterteilen. Für wiederkehrende Aufgaben brauchst du das nur einmal machen. Wichtig ist lediglich, dass du dir die einzelnen Etappen visualisierst und so aus einer komplexen Aufgabe viele kleine Einzelaufgaben machst. Diesen kleinen Aufgaben-Häppchen ordnest du noch eine geschätzte Bearbeitungsdauer zu.
So kannst du dir für jedes auch noch so spontan frei gewordenes Zeitfenster ein To-do rauspicken. Klingt banal, spart dir aber ewiges Grübeln, was du tun kannst, wenn sich spontan Arbeitszeit auftut.
Unterscheide auch zwischen kreativer Arbeit und routinierten Aufgaben, die du ohne groß nachzudenken erledigst.
Am wichtigsten ist jedoch: Plane ein, dass deine Pläne nicht funktionieren. So schön alles auf dem Papier steht, die Realität sieht mit einem Säugling oftmals anders aus. Lerne dich also in Spontaneität und Umdisponieren.

Schlafenszeit ist Arbeitszeit

Auch wenn das Mär vom ständig schlafenden Baby für viele eher ein Ammenmärchen ist, bietet es sich natürlich an, diese Zeit zu nutzen. Ob daheim vorm PC oder unterwegs mit Laptop. Abhängig von der Arbeit, die du erledigen willst, kannst du an der frischen Luft im Park oder Café stoppen, wenn dein Baby schläft und eine kürzere oder längere Arbeits-Session einlegen.
Gerade Spaziergänge kannst du auch super nutzen, um dich mit Podcasts von Branchenexperten weiterzubilden. Das Angebot ist groß und du erhältst wertvolle Infos und Tipps, die dich inspirieren und dein Business vorantreiben können.

Kleine Helferlein

Natürlich ist es am einfachsten, wenn du deine Arbeit erledigst, während sich Partner oder Großeltern um dein Baby kümmern. Da dies aber nicht (für alle) immer möglich ist, sind einige Hilfsmittel Gold wert.

Trage

Ohne unsere Trage hätte ich die ersten Monate nur eines machen können: Baby auf den Arm nehmen und ab auf die Couch. Unser Sohn ließ sich nämlich einfach nicht ablegen. Egal, wie tief er schlief, sobald ich nur begann ihn von mir weg zu heben: Paff! Augen auf und losgenörgelt! In der Trage schlief er hingegen wie ein Steinchen.
Praktisch an der Trage ist, dass beide Hände frei bleiben – so lässt sich fast alles problemlos erledigen. Nur der Platz nach vorne ist, je nach Modell, begrenzt und du musst womöglich mit ausgestreckteren Armen am Schreibtisch sitzen. Aber das ist doch eher ein Luxusproblem, was?

Wippe

Eine höhenverstellbare Wippe eignet sich für alle Babys, die schon ein paar Monate alt sind. Ob mit Spielzeugkette zur Beschäftigung oder als Beobachtungsposten: In der Wippe kann sich dein Baby gut für eine halbe Stunde selbst beschäftigen. Mein Sohn saß regelmäßig wie hypnotisiert vor der sich drehenden Waschmaschine. Lass deinem Baby aber etwas Zeit, bevor du es in die Wippe setzt und nutze sie nicht als Dauerparkplatz.

Spielebogen

Ob aus Holz oder Stoff: Mit Spielebögen können Babys prima unterhalten werden und ihre Muskulatur trainieren. Am besten veränderst du ab und an die Anordnung der Elemente oder tauschst diese aus. So hat dein Kind Abwechslung und findet länger Gefallen am Spielebogen.

Vergiss dich nicht

Egal, wie groß dein Tatendrang ist, denke auch an dich und höre auf deinen Körper! Der hat nämlich die letzten Monate Höchstleistungen verbracht und arbeitet jeden Tag wie ein Kraftwerk. Nimm dir bewusst Auszeiten für dich. Nutze Schlafenszeiten deines Babys auch für deine Pausen. Lies ein Buch, was nichts mit der Arbeit zu tun hat oder schaue eine Serie – tu einfach auch mal, was dir gefällt und dich entspannt. Denn auf lange Sicht bist du so viel ausgeglichener und produktiver, als dich kurzfristig völlig auszupowern und dann für Wochen total erschöpft zu sein.

Maria

Maria

Business- und Marketing-Beraterin, Texterin

Hallo! Ich bin Maria und die Gründerin von home|office|mom. Hier unterstütze, inspiriere und motiviere ich Frauen wie DICH, ihr Business aufzubauen und ihre Träume und Pläne erfolgreich in die Realität umzusetzen. 

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