Tipps rund ums Homeoffice und wie du effizient arbeitest, findest du auf unserem Blog zuhauf. Was wir bislang noch nicht thematisiert haben, ist deswegen aber nicht weniger wichtig und bei uns Homeoffice-Moms schon eine richtige Tradition: das schwedische „Fika“. Was wir von den Schweden lernen können und was eine Fika überhaupt ist, erfährst du hier.

Fika in Schweden – Bedeutung

Was für die Schweden einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert hat, hört sich für uns zunächst etwas schräg an: Fika. Anders als man zunächst vermutet, ist es einfach der schwedische Ausdruck für Kaffee trinken oder die gute, alte Kaffeepause mit leckeren Keksen, Kuchen oder Plunderstückchen. Am Arbeitsplatz oder zuhause – hier wird ein- oder mehrmals täglich Fika gemacht und man verabredet sich mit Kollegen oder Freunden zum gemeinsamen Kaffeetrinken.

Dabei ist das „Büro-Fika“ in vielen schwedischen Firmen geradezu unantastbar; die Vorgesetzen sitzen mit allen anderen zusammen am Tisch oder im Pausenraum und lassen sich ihren Kaffee ohne Hierarchiegrenzen schmecken. Ganz im Gegensatz beispielsweise zum italienischen Espresso, den du schnell im Stehen am Tresen trinkst, sorgst du beim Fika für einen ruhigen Koffeinschub mit dem passenden Energielieferanten Zucker dazu.

Büro-Fika – Chancen

Denkst du gerade, dass nur Kaffeetrinken im streng durchgetakteten Arbeitsalltag nicht ein wenig unproduktiv ist? Dann hast du dich getäuscht. Nachdem viele wichtigen Arbeitsthemen und Aufgaben besprochen und Missverständnisse ausgeräumt wurden, kannst du einfach Informationen austauschen und deine Kollegen besser kennenlernen. Es ist weit mehr als eine Pause und steigert merklich die Produktivität im Geschäft (zumindest denken das 60 Prozent der Schweden laut einer Studie in diesem Artikel).

In der Ruhe liegt nämlich die Kraft. Beim Fika pflegst du deine Sozialkontakte, baust Stress ab und kannst dich mit anderen austauschen. Auch wenn die To-Do-Liste gerade übervoll ist und man nicht weiß, was zuerst abgearbeitet werden muss, überwiegen die positiven Aspekte des Fika. Das positive Kommunikationsklima sorgt für den gewissen Wohlfühl- und Entspannungsfaktor bei der Arbeit im Büro oder Homeoffice. Wenn das mal kein Grund ist, Fika auch in Deutschland zur Pflicht zu machen.

Virtuelles Fika – von und mit home|office|mom

Das Fika ist doch zu schön, um wahr zu sein. Deswegen haben wir es im virtuellen Büro von home|office|mom auch zur Tradition gemacht. Wir entwickelten dafür unsere eigene büro- und mamataugliche Fika-Routine: Mit Kindern ist es fast unmöglich, dass wir uns ein- oder zweimal am Tag treffen. Dafür steht einmal die Woche ein festes Fika auf dem Programm. Jede hat eine Tasse Kaffee, Tee, Matcha oder sonst irgendein leckeres Getränk, ein Stück Kuchen oder gesundes Obst und los geht’s mit dem virtuellen Business-Kaffeeklatsch. Dafür nehmen wir uns meistens zwischen 30 und 60 Minuten Zeit und nutzen diese effektiv für den gegenseitigen Austausch.

Gerade als Unternehmerin, Selbstständige und Mutter ist es wichtig, dich regelmäßig mit Gleichgesinnten zu unterhalten. Du profitierst von den Erfahrungen und dem Know-how der anderen Mütter. Du kannst dich vernetzen und Teil der starken Community werden. Und letztlich ist es eine entspannte Art, um deine Kolleginnen im virtuellen Coworking-Space besser kennenzulernen. Die regelmäßigen Treffen helfen uns, dass freundliche Klima aufrechtzuerhalten. Jede soll dabei zu Wort kommen und ihre aktuellen Anliegen und Herausforderungen mit der großen Gruppe diskutieren.


Du siehst: Fika, Mütter und Homeoffice passen gut zusammen! Brauchst du nach der Lektüre jetzt auch erst mal eine Tasse Kaffee? Ich hole mir schnell eine und dann lass uns quatschen.

Regine

Regine

Marketingberaterin, Strategin und Texterin

Hi, ich heiße Regine und bin als Selbstständige ein Homeoffice-Fan. Als Mutter von zwei quirligen Jungs schreibe ich im Blog über meine Learnings und wie ich Business und Familie gut unter einen Hut bekomme.

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