Liebe Regine,
vielen Dank für deinen Brief. Es ist lange her, dass mir, ungeachtet von Geburtstagskarten oder Weihnachtswünschen, persönlich geschrieben wird. So ungefähr 18 Jahre. Ein Leben bis zur Volljährigkeit lang. Damals hatte ich tatsächlich eine Brieffreundin. Obwohl es schon E-Mails gab. Und heute? Das Meiste, was im Briefkasten landet ist nicht unbedingt erwünscht. Umso schöner, dass wir dies, zumindest an dieser Stelle, ändern.

Mir ging es in den letzten Monaten ähnlich wie dir. Von März bis Mai war alles auf Familie gepolt und obwohl ich noch die laufenden Aufträge bearbeitet habe, war es ruhiger. Wie du weißt, hatte dies auch einen anderen Grund: Wir haben uns vergrößert. Statt zu dritt sind wir nun zu viert. Entgegen meiner Erwartung fühlt sich die Umstellung gar nicht so einschneidend an. Es ist, als wären wir genau in dieser Konstellation schon immer gewesen. Ging dir das auch so, als du zum zweiten Mal Mutter geworden bist?

Back to Business: Jetzt im neuen Halbjahr heißt es wieder volle Kraft voraus! Was hast du bis zum Jahresende vor? Ich habe mir große Ziele gesteckt und richtig Lust, loszulegen. Da bin ich sehr froh, dich bei einigen Projekten an meiner Seite zu wissen. Du weißt genau, wie die Arbeit im Homeoffice mit Kindern abläuft und dass es möglich ist, entgegen verbreiteter Vorurteile, ein erfolgreiches und profitables Unternehmen aufzubauen.

Raus aus dem Job …

Was ich rückblickend witzig finde: Ich wusste immer, dass ich angestellt dauerhaft nicht glücklich sein kann. Aber wie die Alternative aussehen sollte? Das war mir nie wirklich klar. Vielleicht, weil ich so fixiert darauf war, Anerkennung im Job zu bekommen. Vielleicht, weil mir das letzte Quäntchen Mut gefehlt hat. Warum auch immer: Unser erstes Kind änderte alles, denn dank vollendeter (oder sollte ich besser sagen beendeter?) Tatsachen hatte ich plötzlich die Gelegenheit, es einfach zu wagen und mich selbstständig zu machen. Und das bin ich nun: selbstständig im Homeoffice.

… und rein ins Abenteuer Homeoffice mit Kindern

Die Mischung aus Familienzeit und Arbeiten inspiriert mich mehr, als dass sie mich unter Druck setzt. Natürlich gibt es auch solche Momente, aber die hatte ich als Angestellte im Büro auch. Und zwar deutlich häufiger und belastender. Ich genieße es, für meine eigenen Ziele zu arbeiten und nicht für die meiner Vorgesetzten.

Am Anfang musste ich mich noch an die neue Situation gewöhnen. Die plötzliche Durchmischung vom Familien- und Arbeitsleben zuhause war natürlich zunächst ungewohnt. Mittlerweile kann ich es mir aber nicht mehr anders vorstellen. Es ist einfach so abwechslungsreich. Und ich stimme dir zu: Beim Turmbau, Schaukeln oder Spielen im Sand kann man wunderbar Ideen im Kopf entstehen lassen und über bestehende und neue Projekte nachdenken.

In dem Sinne: Lass uns etwas Neues kreieren.

Auf eine lange Freundschaft
Deine Maria

Maria

Maria

Business- und Marketing-Beraterin, Texterin

Hallo! Ich bin Maria und die Gründerin von home|office|mom. Hier unterstütze und motiviere ich Frauen wie DICH, das eigene Business aufzubauen und Pläne erfolgreich in die Realität umzusetzen. Auch kommentiere ich gerne aktuelle Trends und Eigenheiten der Marketing- und Business-Welt.

Mehr über mich und wie wir zusammenarbeiten können …