Liebe Maria,

in Zeiten, in denen wir via Zoom virtuell miteinander coworken, dazwischen telefonieren und uns WhatsApp-Nachrichten schicken, möchte ich mal wieder auf ein bewährtes Kommunikationsformat zurückgreifen – den Brief.

Wusstest du, dass man sich seit dem 12. Jahrhundert auf Papier festgehaltene Nachrichten zukommen lässt? Manchmal wurden diese Briefe speziell gefaltet, in einen Umschlag gesteckt oder sie dienten als Tüte, wie etwa das Apothekerbriefchen. Gemeinsam haben alle Briefe geschriebene Sprache und setzen die Schreib- und Lesekompetenz beim Gegenüber voraus.

Herzlichen Glückwunsch, Maria! Du bist sowohl des Lesens, als des Schreibens mächtig und ab sofort meine neue Brieffreundin!

Mal Ruhe…

Aber nach dieser historischen Annäherung geht’s doch wieder zurück zu unseren Themen: Business, Homeoffice und Familienzeit. Wenn ich etwas in den letzten drei Jahren gelernt habe, dann dass auf eine stille  Zeit immer (und die Betonung liegt auf IMMER) eine krasse Wende folgt. Die letzten Wochen waren so unglaublich ruhig, coronabedingt gespenstisch leise. Ich hatte im Business weniger zu tun, hatte zeitweise auch einfach keinen Kopf dafür und habe deswegen viel Zeit mit meinen zwei Buben verbracht. Die Selbstbestimmtheit in dieser Zeit, ganz unabhängig von irgendwelchen Terminen und Verpflichtungen zu sein, hat uns allen gut getan.

… dann selbstbestimmtes Chaos im Homeoffice.

Und zack! Diese Woche sieht es schon wieder ganz anders aus. Mehrere Calls, ich musste Deadlines einhalten und schnell Angebote rausschicken. Dabei bin ich gefühlt noch gar nicht wieder im voll-am-arbeiten-Modus. Kennst du das?

Um wieder reinzukommen habe ich am vergangenen Wochenende zuerst meinen Schreibtisch aufgeräumt und Unterlagen sortiert. Meine neue To-Do-Liste motiviert mich ungemein und positives Feedback nach diversen Gesprächen haben den Rest getan. Ich bin also wieder am Start, konzeptioniere, texte, akquiriere und manage; mehrere Projekte laufen gleichzeitig. Das fühlt sich wieder gut an. Zumindest so lange bis eines der Kinder wach ist oder mit mir spielen will. Aber diese Unterbrechungen machen das Mama Dasein im Homeoffice ja gerade aus. Nicht wahr?

Denn ich habe mich auch bewusst für diesen Weg mit seinen Ruhephasen, den Unterbrechungen und der Selbstbestimmtheit entschieden, um meinen beruflichen Weg so zu gestalten, wie es mir gefällt. Und um für meine Familie greifbar zu sein, möglichst viel selber miterleben und gestalten zu können. Und zwar (fast) ohne Einschränkungen. Und so nutze ich die Unterbrechungen, um zu spielen und gleichzeitig über eines meiner Projekte nachzudenken oder zu brainstormen.

Ich freue mich auf eine Antwort von dir und bin bis dahin sehr gespannt!
Deine Regine

Regine

Regine

Marketingberaterin, Strategin und Texterin

Hi, ich heiße Regine und bin als Selbstständige ein Homeoffice-Fan. Als Mutter von zwei quirligen Jungs schreibe ich im Blog über meine Learnings und wie ich Business und Familie gut unter einen Hut bekomme.

Mehr über home|office|mom und wie wir zusammenarbeiten können …